Allergien gegen Katzen: Mit Ernährungsumstellung gegen Katzenhaarallergie

Studie: Ernährungsumstellung bei Katzen hilft gegen Katzenhaarallergie

Wenn man die Katze mit einem speziellen Futter füttert, hat man selbst keine Hausstauballergie mehr! Ja, das geht! Erste Studien belegen das!

Hautschuppen von Katzen enthalten Proteine, also Eiweißbestandteile. Diese Bestandteile können Allergien auslösen, die Niesen, Juckreiz und laufende Augen und Nasen verursachen. Diese Hautschuppen sind die kleinsten Allergieauslöser, etwa ein Zehntel so groß wie ein Hausstauballergen und kleiner als Pollen, kleiner als Schimmel, kleiner als Hausstaubmilben oder andere Tierhaare. Sie sind so klein, dass sie schweben, sobald die Katze gestreichelt wird und danach stundenlang durch die Luft fliegen kann. Ein Alptraum für alle Allergiker. Neue Forschungen versprechen jetzt jedoch Hoffnung: Wer die Ernährung seiner Katze umstellt, kann seine Allergie in den Griff bekommen. Alle Infos dazu hier: 

So heißt das Protein, das eine Katzenhaarallergie auslöst

Das Hauptallergen, das all das Allergieleiden auslöst hat einen Namen, es heißt Fel d1. Dieses Protein wird größtenteils im Katzenspeichel produziert. Katzen lecken sich über Ihre Gliedmaßen und Ihren Körper und übertragen dabei das Allergen dann bei der Fellpflege auf ihr Fell und ihre Hautschuppen. Als nächstes kommen Sie ins Spiel: Sie streicheln die Katze oder holen die Bürste heraus. Und verteilen das Allergen bei Ihnen zuhause.

Wissenschaftler haben eine Möglichkeit entdeckt, die Konzentrationen von Fel d1 deutlich zu reduzieren, indem sie an derQuelle allen Übels, dem Speichel der Katze, ansetzen. Dazu braucht es nur ein spezielles Futter.

Studie: Ernährungsumstellung hilft gegen Katzenhaarallergie

In einer aktuellen Studie beschreiben Forscher, wie sie Fel d1 in Haaren und Hautschuppen neutralisieren konnten. Es gibt nämlich einen Antikörper gegen dieses Protein, der sich an das Protein bindet und damit nicht mehr allergie-auslösend macht. Und dieser Antikörper findet sich in Hühnereiern.  

Bei dieser Studie wurde über 100 Katzen mit diesem Antikörper gefüttert (oder besser: man mischte Ihnen den Antikörper in Ihr Futter). Das Ergebnis: 97 Prozent der Katzen wiesen eine stark reduzierte Anzahl von Fel d1 in Ihrem Speichel und auf den Hautschuppen nach. Nach drei Wochen mit diesem Futter wiesen die Tiere nur noch halb so viel Fel d1 auf. 

Wenn es funktioniert, bedeutet dies, dass Allergiker sich nicht mehr vor ihren Katzen fürchten müssen. Sie müssen die Tiere nur noch speziell füttern und können ihre Katzen trotz Allergie halten

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So funktioniert die Ernährungsumstellung mit dem Spezial-Futter

Jetzt kommen die schlechten Nachrichten: Bevor Sie jetzt losgehen und der Katze ein Ei in der Schüssel aufschlagen, sollten Sie das hier lesen. Denn leider ist die Sache nicht ganz so einfach. Der Antikörper kommt nämlich nicht einfach so in Hühnereiern vor. Die Hühner müssen dem Fel d1 ausgesetzt werden. Und die Forscher setzten die Hühner in der Studie einer großen Menge davon aus. Die Hühner reagierten, indem sie Antikörper produzierten, die sich in ihren Eiern faden. Wenn aus diesen Eiern hergestelltes Futter an Katzen verfüttert wurde, trat die antiallergene Wirkung auf. 

Man braucht also spezielle Eier. Derzeit arbeiten die Forscher bereits an einem guten Futtermittel. Erste Versuche gibt es bereits, wie das Futter von Purina Pro Plan. Aber es ist wohl noch Luft nach oben. 

Uh, da bleibt noch eine Frage: Würde es dann nicht funktionieren, wenn Allergiker die speziellen Eier gleich selbst essen? Nein, das funktioniert leider nicht. Die Magensäure der Menschen zerstört die Antikörper, sie kommen nicht ins Blut und auch nicht in die Schleimhäute, wo sie gebraucht werden. 

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